Kategorie-Archiv: Veranstaltungen

Aktuelle Info*s zu außerplanmäßigen Veranstaltungen und zum Programm des monatlichen Tresens.

Punkrocksausen-Solikonzert am 25.02.`17 im Mikado Ffo!!

Libertärer Tresen „Refugees Welcome“ am 30.10.15 im verbuendungshaus fforst

Am Freitag, den 30.10.2015 findet der erste Libertäre Tresen nach der Sommerpause statt. Los geht’s um 18Uhr im Verbuendungshaus fforst! Wir heißen Geflüchtete willkommen. Wir nehmen beim Tresen auch gerne Sachspenden für Geflüchtete an und bringen diese zu den Geflüchtetenunterkünften in und um Frankfurt (Oder).
Am Abend selbst wird es akustische Livemusik und Liedermacherei geben. Der Eintritt ist wie immer frei!

Friday, the 30th of octobre 2015 the „Libertäre Tresen“ gets back to business after a long summer break! The party starts at 6pm in the verbuendungshaus fforst! We welcome refugees and you are welcome to bring donations for the refugees which we’ll bring to the refugee accomodations in and around Frankfurt (Oder).
We will enjoy the evening with some nice acoustic livemusic. The entry is as always for free!

Live:
Ari (feminist singer-songwriter / Berlin)
Liederwich (singer-songwriter / Frankfurt (Oder)

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11.09.2015, 19:00 Uhr: Vortrag mit Anarchist Black Cross Weißrussland

Uns erreichten großartige Nachrichten: Anarchist Black Cross Belarus machte bekannt, dass die drei verbliebenen anarchistischen Gefangenen in Belarus, Ihar Alinevich, Mikalai Dziadok und Artsiom Prakapenko, durch eine Begnadigung von Präsident Lukashenko auf freien Fuß gesetzt wurden.

Wir freuen uns für die Freigelassenen!

Passend dazu organisieren wir für den 11.9.2015 eine Infoveranstaltung zur Situation in Belarus in der Kontaktladen des Utopia e.V. ab 19 Uhr. Dort könnt ihr mehr von einem Genossen aus Belarus erfahren, u.a. zur Lage vor den im Herbst anstehenden Wahlen. Es wird ebenfalls vegane Küche für Alle gegen Spende geben. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Promo

Anarchist Black Cross und die Anarchistische Bewegung in Mexiko: Vortrag + Film am 30.07.2015 um 19 Uhr im verbuendungshaus fforst

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Wo: verbuendungshaus fforst, Forststraße 4, 15230 Frankfurt (Oder)
Wann: 30.07.2015, ab 19 Uhr
Eintritt: frei, während der VA wird jedoch um Spende gebeten
No space for hate!

Die anarchistische Bewegung blickt in Mexiko auf eine lange Tradition zurück, die bis Mitte des 19. Jh. zurückreicht. Die Anarchist*innen beteiligten sich an der Mexikanischen Revolution und vielen anderen Aktivitäten, die großen Einfluss auf die mexikanische Gesellschaft hatten.

Eine Genossin von Anarchist Black Cross Mexiko wird über die Arbeit ihrer Organisation berichten, die sich speziell um anarchistische Gefangene kümmert, über aktuelle Gefangene und ihre Situation, aber auch über einen Kampf gegen ein Großprojekt im Bundesstaat Oaxaca, bei dem eine lokale Gemeinschaft von ihnen unterstützt wird. Dazu wird es einen kurzen Film sowie Berichte aus erster Hand geben. Am Ende wird es die Gelegenheit für Fragen und Diskussionen geben.

Im Anschluss wird es noch die Möglichkeit geben, anarchistischen Gefangenen weltweit Briefe zu schreiben.

Die Veranstaltung wird auf Spanisch oder Englisch mit Übersetzung sein.

Straßenfest für Groß und Klein

Wir wollen im Nachgang allen Beteiligten und Teilnehmer*innen an unserem Libertären Straßenfest am 29.05.2015 in der Studimeile im Rahmen des Fests der Nachbar*innen, welches am 29.05 & 30.05.2015 in Frankfurt (Oder) sowie weiteren europäischen Städten stattfand, ein großes Dankeschön aussprechen.
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Nach einiger Verzögerung beim Aufbau starteten wir um 16:30 am Nachmittag mit Angeboten vor allem für die Jüngeren unter uns. Es konnte sich an einem Spieltisch mit Kreide, Seifenblasen, Luftballons und ein wenig Spielzeug bedient werden. In einem Papierschöpfworkshop, in dem vor allem von Kindern handgeschöpftes Papier hergestellt wurde, konnten die Anwesenden ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Der wolkenverhangene Himmel, der sich zum Abend hin und wieder auflockerte, lockte leider noch nicht sehr viele Menschen a_DSC0029uf die Straßen, so dass sich bis ca. 18:00 Uhr kaum jemand in die Große Scharrnstraße verirrte.

Mit einer halben Stunde Verspätung startete ein mit 25 Menschen besuchter Vortrag eines Genossen der Anarchistischen Gruppe Mannheim. Unter dem Titel „Die Arbeitsgesellschaft ohne Arbeit: Karl Marx und Friedrich Engels Thesen auf dem Prüfstand“ wurde zur kritischen Beleuchtung und Betrachtung der (unfortschrittlich) hohen Bedeutung der Thesen dieser beiden Theoretiker in Form eines Vortrages mit anschließender Diskussion bis ca. 20:00 Uhr eingeladen. Schlussendlich konnte auch recht gut herausgestellt werden, warum theoretisch nichts an einer libertären Gestaltung der Lebensbereiche unserer Zukunft vorbeiführen kann. Über Möglichkeiten und Erfordernisse verschiedener libertärer Sichten konnte sich an einem Info- und Büchertisch informiert werden._DSC0009

Um 20:00 konnte es endlich mit Live-Musik auf der Scharrnstraße losgehen. Ari, eine Liedermachererin aus Berlin, interpretierte auf unbeschwerte und amüsante Art und Weise ihr Fühlen und Denken. Während ihres Auftritts füllte sich die Scharrnstraße immer weiter, und vor ca. 80 Zuschauer*innen gaben Dampf in allen Gassen „Gassenhauer“ wie ein faszinierendes „Solidarity“-Cover oder Monopoly zum Besten. Vielen_DSC0048 Dank auch an Pascal und Theresa für die super Feuershow, die den Abendausklang einläutete. Aufgrund bürokratischer Kleinkariertheit seitens der Ämter musste die Begleitmusik dazu leider ausfallen. Dem verbündungshaus fforst, dem Kunstgriff e.V. und dem Studimeile e.V. danken wir für das Bereitstellen von Technik und das zur Verfügung stellen der Räumlichkeiten.

Auch in Zukunft werden wir weiter für ein weltweites Fest der Nachbar*innen, welches nicht nur an einem Tag im Jahr, sonder 24/7 statt findet, kämpfen. Wir denken, dass ein solches Fest, das sich beschränkt auf priveligierten, europäischen Boden, wohlgemerkt einem Europa, welches sich an seinen Außengrenzen gegen seine ausbeuterische Weltpolitik notfalls auch militärisch verteidigt und dafür 4000 tote Flüchtlinge und prekäre Lebenssituationen in Herkunftsländern emotionslos in Kauf nimmt, ein Europa, das auch sonst nicht viel geschafft hat außer Ressourcen zu verschlingen und den Planeten zu vergiften, dennoch dringend kritisch beleuchtet werden muss._DSC0014

Libertärer Tresen goes „Fest der Nachbarn“*innen

Am 29.05.2015 gibt*s mal zur Abwechslung einen etwas anderen Libertären Tresen – und zwar im Rahmen des Festes der Nachbarn in der Studierendenmeile / Große Scharrnstraße. Groß und Klein erwartet eine Menge Spiel, Spaß, Musik und Unterhaltung mit folgendem Ablauf:

16:00 Uhr – Begrüßung, Open Stage, menschliches Schubkarrenrennen, Spielstraße für Kinder, Kaffee & Kuchen, Papierschöpf-Workshop

TresenStudimeile ab 18 Uhr – Vortrag im Medienkomplex: „Die Arbeitsgesellschaft ohne Arbeit: Karl Marx und Friedrich Engels Thesen auf dem Prüfstand“

ab 19:00 Uhr Live & outdoor: Ari (female fronted one-man-band)

ab 19:45 Uhr Live & outdoor: wird noch angekündigt (tba)

ab 20:30 Uhr Live & outdoor Dampf in allen Gassen (sozialrevolutionärer Patchwork-Punk)

ca. 21:30: Abschlussfeuershow mit Pascal & Theresa

Während der gesamten Veranstaltungsdauer werdet ihr euch an Infoständen informieren können. Für alkoholfreien sowie alkoholischen Getränkeausschank ist natürlich auch gesorgt. 🙂

Der Ort ist ein anderer, die Regeln bleiben die selben: Bei unseren Veranstaltung ist kein Platz für Diskriminierung, das heißt das Rassismus, Sexismus, Nationalismus, Homophobie und alle anderen Formen vorverurteilender Ausgrenzung und Abwertung von Menschen an diesem Nachmittag / Abend in der Studimeile kein Raum eingeräumt wird!

G7: Kapital // Nation // Herrschaft – Eine anarchistische Kritik am Treffen der Großmächte

Am 07. und 08. Juni 2015 findet der sogenannte G7 – Gipfel, vor dem Ausschluss Russlands auch als G8 – Gipfel bekannt, im bayerischen Schloss Elmau nahe Garmisch-Partenkirchen statt. Das Treffen der westlichen Wirtschaftsmächte, zu denen Deutschland, Japan, USA, Großbritannien, Italien, Frankreich und Kanada gehören, findet nach dem G8 – Gipfel 2007 in Heiligendamm damit erneut auf deutschem Staatsgebiet statt. Einmal mehr verwandelt sich ein Gebiet für eine Woche in eine militärische Festung, kontrolliert von Bundeswehr und Polizei, nur damit sich die Bilderbuchstaaten eines lebensfeindlichen Kapitalismus treffen können, um ihre ausbeuterische Politik voranzutreiben.

Einmal mehr treffen sich die Vertreter*Innen der weltgrößten Waffenlieferanten-, Kriegstreiber-, Imperialisten- und Ausbeuterstaaten. Schloss Elmau und Umgebung wird sich in diesen Tagen zu einem Ort verwandeln, an dem jeglicher Protest versucht wird, im Keim zu ersticken. Selbstverständlich dürfen bei solch einem Einsatz schweres Kriegsgerät wie Panzer oder Kampfhubschrauber nicht fehlen, um diese selbsternannte Expert*innenrunde vor der Öffentlichkeit abzuschirmen. Globaler Kapitalismus löst keine, sondern schafft Probleme!

Wir wollen den 23. Mai nutzen. Nutzen um Alternativen jenseits von Staat & Kapital aufzuzeigen und euch für herrschaftsfreie Gesellschaftsalternativen zu sensibilisieren. Wir laden euch ein zu Vorträgen von Dr. Bernhard Brosius (Ein Jahrtausend ohne Herrschaft: Von Cayönü nach Catal Hüyük) und der Libertären Aktion Frankfurt (Oder) (Solidarische Ökonomie, Syndikalismus & anarchistischer Föderalismus – Eine Reise in eine utopische Gesellschaft) sowie einer kapitalismuskritischen Lesung mit Hanna Poddig und einem Vertreter des Crimethinc-Kollektivs, welche das Buch “Message in a Bottle” vorstellen werden. Die passende Mobilisierungsveranstaltung zu den Protesten bei Schloss Elmau findet am 08. Mai 2015 im Kontaktladen des Utopia e.V. statt.

Am Donnerstag, den 07.05.2015, findet die passende Mobiveranstaltung um 19 Uhr im Kontaktladen des Utopia e.V. statt.

 

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Projektbericht der Filmvorstellungen von Mietrebellen am 04. & 05.03.2015

Am 04.03.2015 wurde der Film „Mietrebellen – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt“ dass erste mal in Frankfurt (Oder) gezeigt, nachdem er im letzten Jahr beispielsweise auf dem „Oboa-Festival“ in Gorgast (Oderbruch) gastierte. In Anwesenheit des Produzenten Matthias Coers, welcher freundlicherweise im Beisein beider Veranstaltungen interessante Diskussionsinputs gab und die Geschehnisse in Berlin relativ leicht erklären konnte, wurde der Film in Verbindung mit unserer Diskussionsgrundlage zur Stadtentwicklung in Frankfurt (Oder) gezeigt. Im Café „Brot & Zucker“ waren an diesem Abend ca. 20 Personen anwesend, darunter Studierende, Kommunalpolitiker*innen, vor allem jüngere Menschen aus Frankfurt (Oder), aber auch ein paar ältere Frankfurter*innen. Es entstanden interessante Diskussionen, aber letztendlich war klar, dass sich eine übergreifende Bewegung aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die sich wie am Beispiel Berlins für das Recht auf Stadt einsetzt, in Frankfurt (O.) nicht erzeugen ließe – dazu würden beispielsweise die Mietsteigerungen, die in Berlin explosionsartig ausfallen, in Frankfurt (O.) zu moderat steigen.

Ein weiteres Mal wurde der Film am 05.03.2015 im Kontaktladen des Utopia e.V. gezeigt, wo ebenso eine anregende Diskussion entstand, jedoch bei etwas weniger Publikum als am Tag zuvor. Diesmal waren hauptsächlich Studierende fortgeschrittenen Semesters anwesend.

Die Diskussionen haben gezeigt, dass unsere Diskussionsgrundlage sehr gut ankam. Das bewegt uns in Zukunft dazu, diese auch an Flugblättern in der Stadt und am Campus der Universität Viadrina zu verteilen um die in Frankfurt lebenden, arbeitenden und studierenden Menschen dazu anzuregen, aktiv an der Gestaltung und den Geschehnissen in Frankfurt (Oder)-Slubice teilzunehmen.

Wir danken für die freundliche, finanzielle Unterstützung durch den Asta der Universität Viadrina.

Bericht zum (Anarcha)feministischen Aktionstag der Libertären Aktion Frankfurt (Oder) am 07.03.2015 im Rahmen des Weltfrauenkampftages mit anschließender Party in den Frauenkampftag

+++Ausstellung+++Vorträge+++Workshop+++Party+++

Mit einer Party im verbuendungshaus fforst wurde der internationale Frauenkampftag 2015 eingeleitet. Dem voran stand ein ereignisreicher Tag. Mit einer Ausstellung und einem Vortrag wurde dem Lebenswerk der Anarchistin und Mitbegründerin Anarcha-feministischer Positionen, Emma Goldman, gedacht. Ein weiterer Vortrag der Gruppe „e*spaces“ aus Dresden beschäftigte sich mit der Kritik an dem Begriff der Definitionsmacht und lud zur Diskussion ein. Ein Stencil-workshop bot die Möglichkeit, sich praktisch zu betätigen.

Gegen 14 Uhr erklang Musik der 20er Jahre in der Großen Scharnstraße in Frankfurt (Oder). Das Trio, bestehend aus Kontrabass, Violine und Gitarre, lud Anwesende und Passant*innen zur Ausstellung „Emma Goldmann: Anarchistin, Revolutionärin-Feministin“ ein.

Gegen 14.30 wurde die Ausstellung mit einer kurzen Rede und Sektempfang eröffnet. Dem folgte ein Vortrag über das Leben und Wirken Emma Goldmans. Bei weiterem Sekt und veganen Häppchen verweilten die Anwesenden und schauten sich die Ausstellung an, welche im Laufe des Tages von vielen interessierten Menschen bis 19.00 Uhr besucht wurde. Um 18 Uhr traf schließlich das Abendessen in Form einer Couscous-Gemüse-Pfanne ein.

17 Uhr begann der Vortrag der Gruppe „e*spaces“ aus Dresden. Diese beschäftigten sich mit der Frage der Auslegung von Definitionsmacht und ihren Auswirkungen. Welche weiteren Möglichkeiten bestehen in einer emanzipatorischen Gesellschaft zur Klärung von (sexuellen) Grenzüberschreitungen? Dabei wurden viele Fragen aufgeworfen und es bestand Raum zur Diskussion, welche im Anschluss in Zweiergesprächen vertieft wurde. Angemerkt sei an dieser Stelle, dass es nicht darum ging, Definitionsmacht zu verneinen, sondern eine kritische Auseinandersetzung damit anzuregen, um zu einer besseren Praxis zu gelangen.

20 Uhr begann dann die Party unter dem Motto „If I can´t dance, it’s not my revolution“ im verbuendungshaus fforst. Den Anfang machte zur Freude aller wieder das Eingangs beschriebene Trio. Danach betrat „Bahati“ aus Berlin die Bühne und setzte sich mit Themen wie Sexismus im HipHop in Form von „Digital Poetry“ auseinander, eine Stilrichtung, die aus dem Genre des Spoken Word stammt. Den Abschluss bildete Djane Frenzy aus FFO, die den Übergang in den beginnenden Frauenkampftag einläutete und ihn dann auch zu einem feuchtfröhlichen Morgen machte.

Mit der Ausstellung und den Vorträgen wurden auch Menschen außerhalb der Bewegung erreicht. Neue Kontakte konnten so geknüpft werden und wir waren in der Mitte der Stadt sichtbar.

Bedanken möchten wir uns bei den Musiker*innen, dem verbuendungshaus fforst e.V., dem Studierendenmeilen e.V. und allen Helfer*innen, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben.

Die Ausstellung ist noch bis zum 20.März von Montag – Freitag im Medienkomplex auf der Großen Scharnstraße, jeweils von 15.00 – 18.00 Uhr, geöffnet.

Libertärer Tresen + Vortrag und Diskussion mit Peter Nowak: „Gentrifizierung und Widerstand“

Am 26.03. findet wie an jedem letzten Freitag des Monats der Libertäre Tresen im Backdoor statt. Losgehen wird es ab 20:00 Uhr mit einem Vortrag und anschließender Diskussion von Peter Nowak, einem Redakteur, der beispielsweise für die Jungle World und das Neue Deutschland schreibt. Wir laden euch herzlich ein, zum Thema „Gentrifizierung und Widerstand“ ins Gespräch zu kommen:

Gentrifizierung – dieses Wort wurde in den letzten Jahren bei vielen Menschen, die nicht zu den Hochbegüterten zählen, zu einem angstbesetzten Begriff. Er steht für die Aufwertung von Stadtteilen, die zu Mietsteigerungen und zur Vertreibung von einkommensschwachen Menschen führt. Längst ist davon auch die prekäre Mittelschicht betroffen, was auch ein Grund dafür ist, dass es der Gentrifizierungsdiskurs aus der Wissenschaft in die Medien und Talkshows der Republik geschafft hat. In der Veranstaltung wird der Journalist Peter Nowak http://peter-nowak-journalist.de/ auf die Grenzen dieser Debatte hinweisen.
Wer von Gentrifizierung spricht, darf von Kapitalismus nicht schweigen.

Die Aufwertung von Stadtteilen und die Vertreibung von einkommensschwachen Bevölkerungsteilen ist so alt wie der Kapitalismus, der Widerstand der betroffenen Mieter_innen ebenfalls. Nur wurde dieser Widerstand in der Geschichtsschreibung oft nicht erwähnt. Die heutige Mieter_innenbewegung und die Kämpfe gegen Zwangsräumungen, die seit einigen Jahren in verschiedenen Städten entstanden sind, stehen in dieser Traditionslinie. Dieser Widerstand richtet sich nicht nur gegen die Gentrifizierung, sondern auch gegen eine gezielte Verarmungspolitik, die in Deutschland Namen wie Hartz IV und Niedriglohnsektor trägt.

Im Anschluss gibt*s wie gewohnt Dosenmukke auf die Ohren und die Möglichkeit, bei Küfa und Bierchen an der Bar zu verweilen oder an unserem derzeit gut bestückten Infotisch zu stöbern.

Kein Platz für jedwede Diskriminierung. Das heißt, dass sexistisches, rassistisches, nationalistisches und in sonst einer Art und Weise abwertendes Verhalten nicht toleriert wird.