Kategorie-Archiv: Stadt

Broschüre „Ökologische Denkansätze“ nun „online“

Liebe Alle,

die anlässlisch des „Autofreien Tages“, welcher am am 19.09.2015 auch in Frankfurt (Oder) statt fand, erstellte und sehr begehrte Broschüre über ökologische Denkansätze steht nun online unter der Rubrik „Standpunkte“ allzeit zum Download bereit.

Projektbericht der Filmvorstellungen von Mietrebellen am 04. & 05.03.2015

Am 04.03.2015 wurde der Film „Mietrebellen – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt“ dass erste mal in Frankfurt (Oder) gezeigt, nachdem er im letzten Jahr beispielsweise auf dem „Oboa-Festival“ in Gorgast (Oderbruch) gastierte. In Anwesenheit des Produzenten Matthias Coers, welcher freundlicherweise im Beisein beider Veranstaltungen interessante Diskussionsinputs gab und die Geschehnisse in Berlin relativ leicht erklären konnte, wurde der Film in Verbindung mit unserer Diskussionsgrundlage zur Stadtentwicklung in Frankfurt (Oder) gezeigt. Im Café „Brot & Zucker“ waren an diesem Abend ca. 20 Personen anwesend, darunter Studierende, Kommunalpolitiker*innen, vor allem jüngere Menschen aus Frankfurt (Oder), aber auch ein paar ältere Frankfurter*innen. Es entstanden interessante Diskussionen, aber letztendlich war klar, dass sich eine übergreifende Bewegung aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die sich wie am Beispiel Berlins für das Recht auf Stadt einsetzt, in Frankfurt (O.) nicht erzeugen ließe – dazu würden beispielsweise die Mietsteigerungen, die in Berlin explosionsartig ausfallen, in Frankfurt (O.) zu moderat steigen.

Ein weiteres Mal wurde der Film am 05.03.2015 im Kontaktladen des Utopia e.V. gezeigt, wo ebenso eine anregende Diskussion entstand, jedoch bei etwas weniger Publikum als am Tag zuvor. Diesmal waren hauptsächlich Studierende fortgeschrittenen Semesters anwesend.

Die Diskussionen haben gezeigt, dass unsere Diskussionsgrundlage sehr gut ankam. Das bewegt uns in Zukunft dazu, diese auch an Flugblättern in der Stadt und am Campus der Universität Viadrina zu verteilen um die in Frankfurt lebenden, arbeitenden und studierenden Menschen dazu anzuregen, aktiv an der Gestaltung und den Geschehnissen in Frankfurt (Oder)-Slubice teilzunehmen.

Wir danken für die freundliche, finanzielle Unterstützung durch den Asta der Universität Viadrina.

Libertärer Tresen + Vortrag und Diskussion mit Peter Nowak: „Gentrifizierung und Widerstand“

Am 26.03. findet wie an jedem letzten Freitag des Monats der Libertäre Tresen im Backdoor statt. Losgehen wird es ab 20:00 Uhr mit einem Vortrag und anschließender Diskussion von Peter Nowak, einem Redakteur, der beispielsweise für die Jungle World und das Neue Deutschland schreibt. Wir laden euch herzlich ein, zum Thema „Gentrifizierung und Widerstand“ ins Gespräch zu kommen:

Gentrifizierung – dieses Wort wurde in den letzten Jahren bei vielen Menschen, die nicht zu den Hochbegüterten zählen, zu einem angstbesetzten Begriff. Er steht für die Aufwertung von Stadtteilen, die zu Mietsteigerungen und zur Vertreibung von einkommensschwachen Menschen führt. Längst ist davon auch die prekäre Mittelschicht betroffen, was auch ein Grund dafür ist, dass es der Gentrifizierungsdiskurs aus der Wissenschaft in die Medien und Talkshows der Republik geschafft hat. In der Veranstaltung wird der Journalist Peter Nowak http://peter-nowak-journalist.de/ auf die Grenzen dieser Debatte hinweisen.
Wer von Gentrifizierung spricht, darf von Kapitalismus nicht schweigen.

Die Aufwertung von Stadtteilen und die Vertreibung von einkommensschwachen Bevölkerungsteilen ist so alt wie der Kapitalismus, der Widerstand der betroffenen Mieter_innen ebenfalls. Nur wurde dieser Widerstand in der Geschichtsschreibung oft nicht erwähnt. Die heutige Mieter_innenbewegung und die Kämpfe gegen Zwangsräumungen, die seit einigen Jahren in verschiedenen Städten entstanden sind, stehen in dieser Traditionslinie. Dieser Widerstand richtet sich nicht nur gegen die Gentrifizierung, sondern auch gegen eine gezielte Verarmungspolitik, die in Deutschland Namen wie Hartz IV und Niedriglohnsektor trägt.

Im Anschluss gibt*s wie gewohnt Dosenmukke auf die Ohren und die Möglichkeit, bei Küfa und Bierchen an der Bar zu verweilen oder an unserem derzeit gut bestückten Infotisch zu stöbern.

Kein Platz für jedwede Diskriminierung. Das heißt, dass sexistisches, rassistisches, nationalistisches und in sonst einer Art und Weise abwertendes Verhalten nicht toleriert wird.

Diskussionsbeitrag: Stadtentwicklung

…anstelle eines Yachthafens [1], der für eine privilegierte Elite nutzbar ist und für den ein weiteres Stück grün in Frankfurt weichen musste, würde in der Lebuser Vorstadt ein Naturerholungszentrum entstehen, von dem jede*r profitiert. Natürlich ohne das umliegende Gebiet danach zu einer Gegend zu erklären, die im Nachhinein durch höheren Marktwert und Wohlfühlfaktor und damit verbunden steigenden Mieten wieder nur für einen privilegierten Teil der Bevölkerung bewohn- und deshalb direkt nutzbar ist. Nehmt auch den Bau eines Luxuseinkaufszentrums [2] an der Oderbrücke nicht einfach so hin, hinterfragt ihn. Birgt es vielleicht mehr Risiken, als dass es Nutzen bringen wird – bringt es die restlichen, übrig gebliebenen Einzelhandelsgeschäfte in der Magistrale in Gefahr? [3] Erhöhen im Konsumtaumel schwebende Menschen und das Abtauchen in eine vorübergehend zufriedenstellende Scheinwelt wirklich unsere Zufriedenheit? Würde nicht vielleicht die Umwandlung der Gegend um die Stadtbrücke in eine Kreativfläche, die für alle Menschen und Initiativen nutzbar ist, unsere Lebensqualität erhöhen? Oder eventuell doch ein internationaler Wochenmarkt mit frischem Obst und Gemüse und kulturellen Beiträgen?

Manchmal kommen wir um Abriss einfach nicht drum herum. Aber müssen deshalb halbe Stadtteile dem Erdboden gleichgemacht werden [4] und im gleichen Atemzuge die Innenstadt in einer Art und Weise aufgewertet werden, die die sozial schwächsten in unserer ohnehin von monetären Werten geprägten Gesellschaft einfach nicht mitdenkt, sondern ausschließt. [5] Eine Aufwertung, die auch zunehmend Einzelhändler*innen das Leben schwer macht, und die die Entwicklung in der Innenstadt mehr und mehr zahlungsstarken Privatinvestor*innen überlassen, die im Allgemeinen nicht nach der Meinung der Stadtbevölkerung fragen. [6] Wir denken, dass Lebensqualität in gemeinschaftlichem Handeln und Miteinander schneller wachsen kann – zu diesem Miteinander gehört auch das Mitdenken in irgendeiner Art und Weise sozial schwächer gestellter Menschen. Wie sonst sollte man geprägt von Existenzangst und Daseinszwängen eine Motivation dafür entwickeln, sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen? In Frankfurt (O.), einem Ort, der im herrschenden System ohnehin viele berechtigterweise unzufriedene Menschen hervorbringt, ist diese Demotivation tagtäglich sichtbar. Diese äußert sich aber viel zu oft in offen zur Schau getragenem Rassismus und der Abwertung vermeintlich „anderer“ Menschen, um seine eigene, vermeintliche soziale Besserstellung aufgrund einer bestimmten Staatszugehörigkeit zu manifestieren. [7]

Das Lichtspieltheater der Jugend war ein kleiner Lichtblick. Viele Menschen aus Frankfurt (Oder), auch Menschen, die nicht unbedingt politische Ämter bekleiden, diskutierten zum Ende letzten Jahres lebhaft über die Zukunft des Lichtspieltheaters. Viele Ideen kamen zusammen, vom Café, über ein Retro-Kino bis hin zu einem Mehrgenerationenhaus war alles dabei. [8] Letztendlich wurde aber auch an der Diskussion dieses Objekts wieder sichtbar, dass eine starke Spaltung zwischen Menschen, die Politik machen und Menschen, für die vermeintlich Politik gemacht wird, existiert. Die Initiative um das Theater scheint noch nicht ganz eingeschlafen, jedoch scheint auch dieses Objekt wieder einmal zu einem Verwaltungsakt verkommen zu sein. [9] Könnte es anders laufen? Was wäre, wenn das Lichtspieltheater in die Hand der Stadt käme und diese die Gründung eines Bürger*innenkomitees anregen würde, das durch entsprechende Expert*innen unterstützt wird. Ein Komitee, das über die Zukunft des Lichtspieltheaters gemeinsam entscheidet. Schließlich gab es ja doch viele verschiedene Vorstellungen, was mit dem Lichtspieltheater geschehen könnte. Vor- und Nachteile aller Vorschläge sollten auch fernab von Profit- und Prestigeinteressen bewertet werden.

Lebensqualität wird nicht durch die verstärkte Durchsetzung von Kapitalinteressen erhöht. Ladet ALLE Nachbar*innen in euren Häusern und Straßen ein und schließt euch zu Straßengemeinschaften zusammen. Bestimmt selbst und gemeinsam, wie ihr euer näheres Lebensumfeld gestalten und verändern könnt. Vielleicht könnt ihr auch eure Häuser und Wohnungen als Hausvereine übernehmen – Lebensraum darf schließlich nicht länger eine Ware bleiben, die zu einem marktwirtschaftlichem Spekulationsobjekt verkommt. Wohnraum muss bezahlbar bleiben – auch für die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Ihr könntet eure Anliegen in die Stadtverordnetenversammlung tragen und verteidigen – mit Nachdruck und gemeinschaftlich. Wir wurden schließlich nicht dazu geboren, unser Leben von Stellvertreter*innen, zum Beispiel Wohnungsbaugesellschaften und Stadt, gestalten und verwalten zu lassen.

Unsere kleine Reise in die Utopie eines aus unserer Sicht für alle lebenswerteren Frankfurts kann im wahrsten Sinne sehr utopisch anmuten. Realistisch und nach (markt)wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet, würden wir aber zu ähnlichen Schlüssen kommen: Mit mehr Mitbestimmung, Eigeninitiative und Selbstverwaltung einer Stadt von Bürger*innen für Bürger*innen kommt Frankfurt als Konsumstandort eine sekundäre Rolle zu – jedoch würden die Verwaltungskosten durch die Stadt in ebenso hohem Maße sinken. Was unser utopischer Ausflug nicht beantworten kann, ist die Frage, wie wir zu mehr Selbstbestimmung und Selbstverantwortung kommen. Wie wir von passiv verwalteten Bürger*innen zu aktiv handelnden Individuen werden, gesellschaftlicher Vereinzelung vorbeugen und eine merkliche Politikverdrossenheit in der Gesellschaft in selbstbestimmtes Handeln umwandeln. Wäre es nicht viel schöner, wenn wir unsere Nachbar*innen einfach an die Hand nehmen könnten, zufrieden vor unsere Haustür in eine bunte, vielfältige Stadt treten könnten, in der auch unsere eigenen Vorstellungen, unsere eigenen Fähigkeiten und unser eigenes Können Platz gefunden haben? Das Konzept „Wir im Quartier“ bietet bereits einen guten Ansatz für solcherlei Projekte, wobei es noch wesentlich ausbaufähiger ist und die Beteiligung noch stark erhöht werden könnte. Es wurden in den letzten Jahren unzählige Konzepte entworfen und verworfen (kein Komma) die Kaufkraft in Frankfurt (Oder) zu erhöhen, um damit auf einen Weg zu Glück und Wohlstand zu gelangen. Das Scheitern sämtlicher Konzepte liegt nicht nur an der Stadtverwaltung, sondern an der allgemein verbreiteten Gleichsetzung des Kapitals als unhinterfragbaren Heilsbringer oder übermächtige Gottheit, die den Menschen irgendwann schon auf den Weg in ein zufriedenes Leben geleiten wird.
Wir denken, es ist Zeit, einen anderen Weg zu gehen – unzählige Beispiele auch über Frankfurt (Oder) hinaus beweisen das.

[1]http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1319113
[2]http://www.moz.de/details/dg/0/1/1361617/
[3]http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1132965
[4]http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1018154
[5]http://www.blickpunkt-brandenburg.de/nachrichten/frankfurt-oder/artikel/29542.html
[6]http://www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/frankfurt-oder/artikel9/dg/0/1/1311289/
[7]http://www.blickpunkt-brandenburg.de/nachrichten/frankfurt-oder/artikel/30260/Altes+Kino+in+Licht+getaucht
[8]http://www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/frankfurt-oder/artikel9/dg/0/1/1311289/
[9]http://www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/frankfurt-oder/artikel9/dg/0/1/1344446/

Mietrebellen – Gegen den Ausverkauf der Stadt

  • 04.03.2015 – 18 Uhr – Brot & Zucker, Brunnenplatz 1
  • 05.03.2015 – 18 Uhr – Utopia Kontaktladen, Berliner Straße 24

Zwangsräumung. Verdrängung. Armut. Das sind Auswirkungen einer Gentrifizierungspolitik, die längst nicht nur auf Städte oberhalb der 500.000 im deutschsprachigen Raum zutreffen. Auch in Frankfurt (Oder) werden die Mietpreise vor allem im Innenstadtbereich durch unnötige Aufwertungen in die Höhe getrieben. Preiswerte Wohnungen sind dagegen fehl am Platz oder werden abgerissen, unkommerzielle Initiativen wird der Boden unter den Füßen entzogen. Die Orte, an denen wir Leben, werden nicht durch unsere Bedürfnisse sondern durch unsere Marktfähigkeit bestimmt. Einzelhändler*Innen und kleine Geschäfte im Innenstadtbereich werden zu Gunsten marktfähigerer Konkurrent*Innen vertrieben. Fernab freiheihtlicher Gesellschaftsutopien gilt es auch in Frankfurt (Oder) Strategien gegen wahnwitzige Mietpolitik zu entwickeln.

Zum Film:

BERLIN In den letzten Jahren hat sich die Hauptstadt rasant verändert. Wohnungen, die lange als unattraktiv galten, werden von Anlegern als sichere Geldanlagen genutzt. Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Die sichtbaren Mieterproteste in der schillernden Metropole Berlin sind eine Reaktion auf die zunehmend mangelhafte Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.
Der Film ist ein Kaleidoskop der Mieterkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen. Eine Besetzung des Berliner Rathauses, das Camp am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentnern um ihre altersgerechten Wohnungen und eine Freizeitstätte symbolisieren den neuen Aufbruch der urbanen Protestbewegung.

Dokumentarfilm von Gertrud Schulte Westenberg und Matthias Coers
D 2014 | 78 min. | OmeU

Der Trailer zum Film:

http://mietrebellen.de/

Anmeldung:
libertaere-aktion-frankfurt-oder@riseup.net

Solidaritätserklärung mit der BürgerInneninitiative, die sich für eine Perspektive des Lichtspielheaters der Jugend in Frankfurt (Oder) einsetzt

Mit Freude konnten wir feststellen, dass sich bezüglich der Zukunft des Lichtspieltheaters endlich etwas tut. Und zwar nicht durch kapitalistische Fremdinteressen, sondern durch eine Gruppe BürgerInnen, die sich in einer schönen Stadt Wohlfühlen und Entfalten wollen. Das können wir nur unterstützen.

Das Thema „Recht auf Stadt“ und alles was damit im Zusammenhang steht, lag uns von Anfang an sehr am Herzen. Umso weniger schön, dass wir uns diesem Thema aufgrund geringer Ressourcen in letzter Zeit kaum bis gar nicht widmen konnten. Wir finden es erfreulich, dass sich eine Gruppe gefunden hat, denen dieses Anliegen von Bedeutung ist. Wir freuen uns übrigens über jedes neue Gesicht, das Lust darauf hat, sich mit dem Leben in seiner Stadt in einem libertären Kontext auseinanderzusetzen.

Für die Selbstverwaltungsstrukturen, die in der Gruppe um das Lichtspieltheater sichtbar werden, stehen wir mit unseren Ideen. Wir finden es bedauerlich, dass Lebensqualität nicht nur in Frankfurt (Oder) zu oft von Fremdinteressen und indiskutablen Regularien bestimmt wird. Das Lichtspieltheater der Jugend steht in Frankfurt symbolisch für den daraus resultierenden Verfall, welcher beispielsweise auch in der Herbert-Jentzsch-Straße oder an mehreren Objekten im Stadtteil West zu sehen ist. Wir glauben an die Kreativität und den Gestaltungssinn der Menschen, die in ihren Städten leben wollen. Nicht zuletzt erhöht das die Identifikation mit unserem Lebensumfeld und damit unsere Zufriedenheit. Das gemeinschaftliches Arbeiten in hierarchiefreier Atmosphäre Spaß macht und zudem produktiv sein kann beweisen die Menschen mit ihrer Aktion rund um das alte Kino.

Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg und gutes Gelingen bei den Bemühungen um das Lichtspieltheater. Wir werden versuchen, soweit es uns möglich ist, das Vorhaben als Gruppe bzw. Einzelpersonen zu unterstützen, wo es geht. Wir können uns beispielsweise beim Bannermalen oder dem Schaffen einer Webpräsenz einbringen, abgesehen von den sonstigen einfachen handwerklichen Arbeiten die ums und im Haus anfallen.

Und um die Ideenliste zu vervollständigen: Durch den Wegfall des Kulturraums „Garage“ in der Berliner Straße wurde ein großes Loch in die Landschaft von Projekten, die sich kritisch mit herrschenden Verhältnissen auseinandersetzen, gerissen. Dieses Loch kann durch das Schaffen eines kritischen Infocafé’s oder einer Lokalität, in der alternativer Kultur eine Bühne geboten wird, gestopft werden. Leider musste zu dem die Fahrradselbsthilfewerkstatt einer Uniinitiative in der Großen Scharnstraße aus Ressourcenmangel geschlossen werden. Das Lichtspieltheater wäre auch aufgrund seiner Anbindung der optimale Ort für so einen Laden. Des Weiteren können wir uns in den Räumlichkeiten des alten Kinos einen Tausch- und Umsonstladen vorstellen, der sich durch Spendengelder finanziert.

Libertäre Aktion Frankfurt (Oder)